Der Detze Rockt

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D  E  R    D  E  T  Z  E
R  O  C  K  T    2  0  1  4
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Der Saisonabschluss der Open Air Festivals bricht langsam an und wir machten uns am Wochenende nochmal auf die Reise, auf dem Detze Rockt unsere Jungs von Speedbreaker und das Festival selbst zu supporten, das mit einem Spitzenbilling aufwartete.


Nach einer etwas verzögerten Anreise machten wir uns am Freitagabend noch einen kleinen Überblick über das Festivalgelände und lauschten den Klängen von Secutor und Vortex während wir uns das ein oder andere kühle Blonde genehmigten. Danach trafen auch Speedbreaker auf dem Campground ein und mit unseren Zelt-Nachbarn von Witches Steel feierten wir zusammen noch bis in die frühen Morgenstunden. 

Am Samstag war es dann soweit und Speedbreaker präsentierten Live die Songs ihres ersten Langspielers “Built for Speed“ auf der Bühne. Und auch ihre Kumpanen von der vorhergehenden Split Iron Curtain versammelten sich vor der Bühne um Support zu leisten. Leider machte der Regen der Show einen kleinen Strich durch die Rechnung. Aber das hielt die hartgesottenen Metalheads vor der Bühne auch nicht vom feiern ab und Speedbreaker absolvierten eine grandiose Show. Als Zugabe spielten sie noch mit Unterstützung von Sir Serpent von Iron Kobra für die ausgefallenen Jaguar den Klassiker “Axe Crazy“. Die Menge feierte und belohnte die bombige Show mit ordentlich Beifall und lobendem Gegröhle.

Als nächstes auf der Running Order stand eine Regionale Institution an. Deathfist enterten die Bühne und feuerten der nach dem Regen deutlich gewachsenen Menge einige Songs ihres 2010 veröffentlichten Albums “Too hot to Burn“ und zwischendurch noch ein paar hochklassige Coverversionen bekannter Metal Klassiker um die Ohren. Unter anderem auch eine unglaublich Starke Version von Exumer’s “Fallen Saint“, die nur so vor Energie strotzte. 

Die meist unkonventionelle Band im diesjährigen Billing war für mich Noctum. Ich selbst bin großer Fan der Band und habe beide Alben der Band auch auf Vinyl zuhause. Von daher klar, dass ich mir die Show nicht entgehen lasse. Und es hat sich definitiv gelohnt, denn die Schweden übertrafen ihre Leistung auf Platte und begeisterten mich tierisch. Die Mischung aus Doom-, Heavy Metal und Hardrock kommt auch bei den restlichen Zuschauern sehr gut an.
Nun kam die Stunde für die spanischen Heavy Matadoren Iron Curtain. Ein mit Hits gespicktes Set ihrer beiden Werke “Road to Hell“ und “Jaguar Spirit“ heizte den Zuhörern ordentlich ein. Vor allem “Heavy Metal Nation“ hatte es den angereisten Metalheads angetan.

Mein persönliches Highlight sollte aber noch folgen. Ich habe wirklich selten so viel Energie und Charisma auf der Bühne erlebt wie bei Nocturnal. Die Band um Frontfrau Tyrannizer entfesselte mit ihrem unglaublich starken Auftritt wahre Freudenfeuer in mir. Auch die Songs vom neuen Album “Storming Evil“ kamen richtig klasse rüber und man kann der Band nur vollsten Respekt zollen für das was sie auf die Bühne zaubern. Als Zugabe spielten die Mainzer noch ein Cover des Manowar Klassikers “Kill with Power“ das im wahrsten Sinne für diesen phänomenalen Gig stehen konnte!

Das offizielle Ende für das diesjährige Der Detze Rockt Festival zelebriertem klassisch und voller Elan die Jungs von Battleaxe. Die in den frühen 80ern gegründete Band, legt dieses Jahr in Punkto Live Gigs richtig vor und war schon auf dem Keep it True Festival eines der Highlights. Und auch hier beim Detze sollte es ein Triumpfzug werden, denn die Menge wurde ein letzes mal reich beschert und feierte ordentlich bei traditionellem Heavy Metal. Trotz der miesen Kälte blieben alle wohlauf und hatten auch noch nach dem letzten Akt viel Spaß und eine lange, durchzechte Nacht.
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S  P  E  E  D  B  R  E  A  K  E  R
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B  A  T  T  L  E  A  X  E
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Auch wenn das Wetter dieses mal leider ein kleiner Dämpfer war, so war das diesjährige Detze Rockt für mein Dafürhalten ein gelungenes Festival mit vielen Höhepunkten und familiärer Atmosphäre! Und bekanntlich heißt es ja: Nur die Harten komm in Garten! Ich habe das Festival auf jeden Fall schon tief in mein Herz geschlossen und freue mich schon, wenn nächstes Jahr wieder der Detze ruft!
Philipp Keller

Bilder: Philipp Keller
Flyer: Der Detze Rockt?

Coming Soon Flyer

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C  O  M  I  N  G    S  O  O  N    O  N
U  R  T  O  D    V  O  I  D
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Urtod Void kündigt für diesen Herbst folgende drei Veröffentlichungen an: Zunächst mal die Speedbreaker - Built for Speed, welche auch auf LP erschienen ist, durch Destruktion Records und natürlich uns. Dazu kommt der Hammer aus Amerika: Hessian auch als Band of the Week auserkoren, stampfen in den Hallen von Urtod Void. Die Nummer Drei ist die EP der deutschen Crew Witches Steel in ganz besonderer Aufmachung.

Freak Valley Festival 2014

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F  R  E  A  K    V  A  L  L  E  Y
F  E  S  T  I  V  A  L    2  0  1  4
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Welcome to Freak Valley! Das Stoner Event "Freak Valley" aus dem idyllischem Deuz (ein Stadtteil von Netphen-NRW) überzeugte auch dieses Jahr eine große Fangemeinde. Vom 29. - 31. Mai feierten etwa 2000 Menschen friedlich ein Festival der ganz besonderen Art - man bekommt für drei Tage das Gefühl einen Zeitsprung in die Vergangenheit gemacht zu haben. Eine feine Auswahl an großartigen Interpreten, Schallplatten Verkäufer und auch viele andere Aspekte, sind wohl Grund genug für viele Menschen, von weit her, genau zu diesem Event anzureisen.


Das Festival begann anfangs etwas feuchter und kälter als erwartet, doch dies schreckt die ganzen Stoner Freaks natürlich überhaupt nicht ab. Am Donnerstag hatte man einen kleineren Vorgeschmack auf die nächsten zwei Tage, welche wirklich prall mit Bands gefüllt waren. Mit The Lone Crows, The Heavy Eyes, Bloody Hammers, Papir und Radio Moscow wurde es allen doch sehr warm ums Herz. Hier ein paar Einblicke:
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T  H  E
H  E  A  V  Y    E  Y  E  S
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B  L  O  O  D  Y
H  A  M  M  E  R  S
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P   A   P   I   R
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Der super lange Freitag blieb weiterhin etwas kühler. Doch man hatte Spaß sowohl am Festival Gelände als auch auf dem Camping Platz. Unmengen an Menschen die auf einen zukommen und sich der Runde anschließen, aber auch bekannte Gesichter vom letzten Jahr waren wieder zu sehen. Musikalisch wurde man bereits schon Mittags gut bereichert. Dieser Tag startete jedoch zunächst auf der kleinen Bühne, welche dieses Jahr wohl neu in das Sortiment dazu gestoßen ist. Danach ging es aber rasch auf der Mainstage weiter mit erstklassigen Akts: Sun Preachers, Ivy Garden Of The Desert, The Midnight Ghost Train, Stubb, Mother of God, Mothership, Blood Ceremony, Wo Fat, Sólstafir, Truckfighters, Blues Pills. Man wurde nicht nur überrascht von Akts wie Wo Fat, Blood Ceremony oder Blues Pills, nein auch die Sonne machte ihre Runde und sorgte für genau die richtige Atmosphäre. Das AWO Gelände entwickelte sich für einen Moment zu einer Entspannungs-Oase. Einige machten es sich vor der Bühne auf ihren Decken oder Campingstühlen gemühtlich, andere wiederum durchforsteten die Platten von den Bands aber auch den dort anwesenden Plattenläden und wem das nicht genug war, der machte einen Abstecher in die Cocktail Bar oder auf die Schaukel um etwas abzuschalten. Für den visuellen Eindruck:
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M  O  T  H  E  R  S  H  I  P
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C  E  R  E  M  O  N  Y
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T  R  U  C  K  F  I  G  H  T  E  R  S
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B  L  U  E  S    P  I  L  L  S
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Am Samstag wurde man zunächst von einer Hitzewelle im Zelt überwältigt. Es war wirklich warm geworden dennoch entschloss man sich, seinen Weg weiter fortzuschreiten. Auf dem gesamten Camping machten sich die Mengen bereit für den letzten Tag und die letzte Nacht in Deuz. Der Samstag war für viele Anwesenden ein besonderer Tag, da z.B. viele Interpreten aus dem Lande verteten waren wie Kadavar, Samsara Blues Experiment, Zodiac und Bone Man aber auch Bands wie Motorpsycho die Gelegenheit hatten eine sehr lange Show abliefern zu können. Von Mittags an ging es wieder Rund auf dem AWO Gelände und man merkte wie jeder den letzten Tag wirklich voll auskosten wollte. Am Ende war es jedoch etwas schade das Kadavar im kalten Dunst ihre Show plötzlich beenden mussten. Man mache sich ein Bild:
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T  H  E    A  D  M  I  R  L  A
S  I  R    C  L  O  U  D  E  S  L  Y
S  H  O  V  E  L  L
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S  A  M  S  A  R  A    B  L  U  E  S
E  X  P  E  R  I  M  E  N  T
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M  O  T  O  R  P  S  Y  C  H  O
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Die Rock Freaks haben wieder super Arbeit geleistet , aber auch die ganzen Helfer, Bands und natürlich die Fangemeinde konnten bei diesem Event etwas beitragen. Man möchte gespannt auf das kommende Jahr warten und sich gewiss überraschen lassen!
Retrolucifer

Bilder: Phil Keller